Am 13. Januar 2010 war es soweit, die Kontergewichte und ein Dachteil sollten wieder eingebaut werden!

Die HPA (Hamburg Port Authority) hat uns in einer Art “Nachbarschaftshilfe” einen großen Telekran für zwei Stunden zur Verfügung gestellt – herzlichen Dank dafür! Die Aktion sollte um 10.00 Uhr beginnen und musste um spätestens 12.00 Uhr beendet sein, weil auf den Kran noch weitere Arbeit wartete.
“Tief Daisy” mit Schnee, Eis und Kälte war noch aktiv, aber wir hatten Glück, dass Wetter war gnädig mit allen Beteiligten und die Arbeiten liefen ohne Behinderungen.


Roland Remstädt und seine Mitarbeiter haben am Boden und im Maschinenhaus des Krans alles so vorbereitet, dass die Aktion reibungslos anlaufen konnte. Bevor der Telekran die ersten Gewichte aufgenommen hat, mussten sie von Eis und Schnee befreit werden. Dabei waren Schweißbrenner, Hammer und Besen im Einsatz.



An diesem Tag hatte sich noch ein weiterer Helfer zur Verfügung gestellt. Florian Schmidt aus Stade hatte sich extra Urlaub genommen, um dabei zu sein – danke Florian. So konnten vier Mann die notwendigen Arbeiten aufnehmen. Zwei am Boden, um die Gewichte fest zu machen und zwei Mann oben im Kran, um sie in Empfang zu nehmen.
Roland Remstädt und der Fahrer des Telekrans hatten dabei ständig Blickkontakt, um die Lasten richtig zu “navigieren”! Die beiden sind echte Profis und alles klappte reibungslos.

Ca. 13 t Gewichte wurden so wieder im Maschinenhaus festgemacht. Ohne diese Kontergewichte kann auch der Ausleger nicht montiert werden und natürlich ist der Kran dann auch nicht einsatzfähig!



Nach den Gewichten wurde das erste fertige Dachteil aufgesetzt. Es wird jetzt erstmal nur provisorisch geheftet, bevor es zusammen mit den noch fehlenden Blechen endgültig montiert wird.



Eine gute Stunde war vergangen und alle Gewichte und das Dachblech waren an ihrem Platz und wir konnten uns bei Herrn Riedel von HPA und dem Kranführer Volker Hebbel für die tolle Arbeit mit je einem “Kranbecher” bedanken.


Für Roland Remstädt und seine Mitarbeiter geht die Arbeit weiter. Im Arbeitszelt wurde ein Heizgerät installiert, denn bei dieser winterlichen Kälte ist die Arbeit mit Heizung wesentlich angenehmer. Leider kann man Heizung und Schweißgerät nicht zu gleicher Zeit betreiben, die Energie reicht nicht aus. Aber wenigstens kann geflext, entrostet und gestrichen werden während die Heizung läuft. Trotz Wind und Wetter geht die Arbeit am Kran also weiter und alle, die die Fortschritte sehen, sind begeistert. In ca. vier Wochen können wohl alle Dachteile montiert werden und wenn das klappt, sind wir wieder einen großen Schritt voran gekommen!














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